Das Feuerwehrgerätehaus

 

Das Kerzenheimer Feuerwehrgerätehaus wurde 1978 in Eigenleistung von den Feuerwehrkameraden an der Ecke Saaarlandstraße / Richard-Wagner-Straße erbaut. Es verfügte ursprünglich über 2 Garagen, einem kleinen Aufenthaltsraum, einer Umkleide im Keller, Dusche und WC.

Auf diesem im Gerätehaus aufgenommenen Foto von 1983 kann man neben den Feuerwehrkameraden den damaligen Wehrführer Hubert Kaiser, seinen Stellverteter Peter Mohr, Ortsbürgermeister Karl Schneider, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Renaldo Trumm, Kreisfeuerwehrinspektor Werner Schäfer, Verbandsbürgermeister Dietrich Holthöfer und Feuerwehrdezernent Karl Seeger finden. Die Treppe und die Tür im Hintergrund, die zum alten Aufenthaltsraum führten, gibt es heute nicht mehr.

Als Frauen in die aktive Wehr und Mädchen in die Jugendfeuerwehr eintraten wurde 1996, wiederum in Eigenleistung, der Duschraum umgebaut. Seitdem gibt es ein Damen und Herren WC.

Da sich im Laufe der Jahre die Mannschaft und die Jugendfeuerwehr immer weiter vergrößerten und auch die zeitgemäße Ausrüstung immer mehr Platz beanspruchte, war eine Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses von Nöten. Ohne diesen Anbau wäre ein Unterstellen des heutigen Fuhrparks und eine Versammlung der kompletten Mannschaft im Aufenthaltsraum undenkbar.

 

Mit dem Anbau konnte 1999 begonnen werden. Eine dritte und größere Fahrzeughalle wurde an das bestehende Gerätehaus in Richtung Parkplatz angebaut. Viele Arbeiten wurden als Eigenleistung in unzähligen Stunden von den Wehrleuten erbracht. Verschiedene Tätigkeiten wurden an Firmen vergeben um den Umbau zu beschleunigen.

Einige Monate lang war das Gerätehaus eine Baustelle. Mehrere Wochen mussten wir sogar ohne Dach auskommen. Ausgerechnet in dieser Zeit meinte es das Wetter alles andere als gut mit uns. Die Jugendfeuerwehr kam im Keller der Grundschule unter und die Übungen der Aktiven fanden notgedrungen unter freiem Himmel statt.
Im neu entstandenen ersten Stock befinden sich heute ein größerer Aufenthaltsraum und eine Küche, die teilweise auch als Büro genutzt wird. Aus dem alten Aufenthaltsraum und dem Keller entstand das Treppenhaus. Das alte Deckenniveau kann man heute noch an einem Absatz im Treppenhaus erkennen.
Auf den Bildern kann man gut die verschiedenen Dimensionen des Altbaus, sowie der Erweiterung erkennen. Als 2001 die Flügeltore an den alten Garagen noch gegen elektrische Rolltore ausgetauscht wurden, war der Umbau weitestgehend abgeschlossen. Viele Stunden Arbeit, Schweiß und auch mehrere blaue Daumen hatten sich letztlich ausgezahlt.

   

Letzter Einsatz!
Mo. 11.06.18, 16:44 Uhr
Unterstützung FF Eisenberg nach Unwetter

11.06.2018
 

Nächste Übung
Am 14.06.2018 um 18.45 Uhr
Treffpunkt Marktplatz

08.06.2018